| Leitfaden QS Hochwasserschutz |
Die Kommission Hochwasserschutz im Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband (SWV) hat im Auftrag des Bundesamtes für Wasser und Geologie (BWG) sowie der PLANAT einen Leitfaden für alle Beteiligten an Planungsaufgaben im Hochwasserschutz ausarbeiten lassen. Ziel dieses Leitfadens und seiner Checklisten ist es, die Qualität von Planungsaufgaben im Hochwasserschutz zu verbessern.
Dieser Leitfaden steht ab sofort auf der Website des SWV im Bereich „Downloads“ als pdF- Datei zur Verfügung.
Alle Beteiligten an Planungsaufgaben im Hochwasserschutz sind eingeladen, diesen Leitfaden zu benützen und ihre Kommentare dazu an den
Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband,
Rütistrasse 3a,
CH-5401 Baden,
Tel: 056 222 50 69,
Mail: info@swv.ch
zu melden, damit diese gegen Ende 2005 in die endgültige Fassung des Leitfadens eingearbeitet werden können.
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| Studie Schwall und Sunk |
Kraftwerksbedingter Schwall und Sunk - eine Standortbestimmung
Baden, 5.9.2006
Die Schweiz muss mit ihren Speicherkraftwerken Nachfrageschwankungen der Stromkunden ausgleichen. Das dazu notwendige abwechslungsweise Anfahren und Drosseln der Speicher¬kraftwerke erzeugt Abfluss¬schwan¬kungen in den Flüssen, welche mit Schwall und Sunk be¬zeich¬net werden. Seit einiger Zeit werden Vermutungen geäussert, welche den beobachteten Arten- und Individuenrückgang bei den Wasserlebewesen, insbesondere den Fischen, mit diesen Abflussschwankungen in Verbindung bringen. Oft wurde argumentiert, die Amplituden dieser Schwankungen hätten sich durch die Strommarktliberalisierung verstärkt. Um genau zu wissen, wie die Verhältnisse liegen, hat der Schweizerische Wasserwirtschafts¬verband deshalb bei den Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne eine Studie in Auftrag gegeben. In dieser wurden die Abflussschwankungen der Aare, des Alpen¬rheins, des Inns, der Maggia, der Reuss, der Rhone und des Tessins bis zu deren Mün¬dungen in die Alpen¬randseen respektive bis zur Landesgrenze untersucht. Analysiert wurden typi¬sche Kenngrössen zur Beschreibung der Abflussschwankungen wie beispielsweise das Verhält¬nis der maximalen zu den minimalen Abflüssen, das so genannte Schwall – Sunk - Verhältnis oder die maximalen zeitlichen Änderungen der Abflussmenge, Schwall – Sunk - Raten genannt. Es zeigte sich dabei, dass in den letzten 30 Jahren bis auf wenige Ausnahmen keine Veränderungen der Kenn¬grössen der Abfluss¬schwankungen feststellbar waren. Diese Ausnahmen wurden durch die wenigen, neuen Kraft¬werke verursacht, welche nach 1980 noch gebaut wurden. Veränderungen der typischen Kenngrössen der Abfluss¬verhältnisse durch die Strom¬markt¬liberalisierung sind an den untersuchten Ge¬wäs¬ser¬quer¬schnitten somit nicht erkennbar. Das Habitat der Flussbewohner wird im Wesentlichen durch drei Einflussgrössen bestimmt: die Gewässermorphologie, den Chemismus des Wassers sowie die Abflussverhältnisse. Die Resultate der vorliegenden Studie lassen deshalb den Schluss zu, dass eine allfällige Verarmung der Fauna in den untersuchten Fliessgewässern in den letzten 20 bis 30 Jahren in erster Linie mit anderen Einflussgrössen als dem Schwall und Sunk in Zu¬sam¬men¬hang gebracht werden muss. Die Studie kann hier herunter geladen werden.
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| Vorkehrungen bei kraftwerksverursachten Schwallwel |
Vorkehrungen zur Vermeidung von Unfällen beim Auftreten von kraftwerksverursachten Schwallwellen
Ungeplante oder geplante Wasserabgaben bei Wasserkraftwerken sind in vielen Fällen unab¬dingbar. Sie können eine Gefahr für Personen darstellen, welche sich ahnungslos im betroffe¬nen Gefahrenbereich aufhalten oder die vorhandenen Hinweise zu wenig beachten.
Im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) wurde eine Empfehlung erarbeitet, wie sich Kraftwerksbetreiber eine Übersicht über das Gefährdungspotential bei ihren Anlagen verschaffen und Massnahmen zur weiteren Reduktion dieses Potentials umsetzen können. Die Empfehlung hält fest: Massnahmen, die mit vertret¬barem Aufwand und ohne grössere Auswirkungen auf den Kraftwerks¬betrieb ergriffen werden können und die zu einer klaren Verminderung der Schwallrisiken führen, sind zu prüfen und gegebenenfalls anlagenspezifisch umzusetzen.
Das Vorgehen sieht folgende Schritte vor:
- Durchführung einer Risikobeurteilung. Als Hilfsmittel steht eine Exceltabelle zur Verfügung.
- Aufgrund der Risikobeurteilung werden allfällige Massnahmen zur Reduktion des Gefährdungspotentials eruiert und umgesetzt.
- Sämtliche für einen bestimmten Gewässerabschnitt notwendigen Massnahmen werden in einem individuellen Sicherheitsdispositiv festgehalten.
- Die Sicherheitsdispositive werden durch die Kraftwerke periodisch auf ihre Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Der erläuternde Bericht „Schwallwasser - Massnahmenkatalog zur Vermeidung von Unfällen“ kann hier herunter geladen werden.
Die Exceltabelle zur Durchführung einer eigenen Risikoanalyse kann beim SWV angefordert werden.
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| Grundsatzdokument Klimaänderung und Hochwasserschu |
Gemäss den Vorhersagen der Experten werden durch die Klimaänderung künftig insgesamt rund sieben Prozent weniger Niederschlagsvolumen pro Jahr erwartet. Die Sommer werden zwar trockener, dafür könnten einzelne Starkniederschläge umso heftiger ausfallen. Im Winterhalbjahr wird es tendenziell mehr und stärker regnen. Die stärkeren Niederschläge befördern mehr Feststoff in die Fliessgewässer, verursacht durch Erosion, Hangrutsche und Murgänge. Die Fliessgewässer beanspruchen dadurch mehr Raum. Mit einem Standortpapier nimmt die Kommission Hochwasserschutz im Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband (KOHS) Stellung zum aktuellen Problem „Klimaänderung und Hochwasserschutz“.
Dieses Dokument ist als pdF-File auch in italienischer Sprache erhältlich. Bitte kontaktieren Sie: info@swv.ch
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| Hydro-Weiterbildung |
Kursausschreibung der Fachhochschulen in Luzern, Rapperswil und Sion zur Weiterbildung von technischem Personal aus der Elektro- und Maschinentechnik in wasserkraftwerksspezifischen Belangen.
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| Grundsatzdokument Klimawandel und Hochwasserschutz |
Englischsprachige Version, Inhalt des Dokuemnts siehe deutschsprachige Version
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| Hydr-Weiterbildung Kursausschreibungen 2010/11 |
Hydro-Weiterbildung: Kursausschreibungen an den Hochschulen Luzern, Sion und Rapperswil, 2010 und 2011
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